Handeln lässt Deine Angst verschwinden

Wenn wir Kinder oder Jugendliche beobachten, wie sie eine Aufgabe nur halbherzig oder mit halber Kraft erledigen, erkennen wir, dass sie nicht zu blöd für die Aufgabe sind, sondern einfach Angst haben, zu versagen und deswegen herumalbern und so tun, als ob sie sich gar nicht anstrengen würden. Diese Angst hält sie davor zurück, ihr Bestes zu geben und haben damit die Ausrede: “Wenn ich gewollt hätte und mich wirklich angestrengt hätte, hätte ich es auch geschafft.”

Die Tragödie an diesem Verhalten ist, dass wir als Erwachsene genauso weitermachen. Wir lassen Raum für Entschuldigungen und Ausreden. Aus Angst zu versagen (oder nicht gut genug zu sein), geben wir uns einer Sache nicht zu Einhundert Prozent hin. Denn wir wollen nicht der/die Schuldige sein, wenn es nicht klappt. Wir wollen die Schuld abgeben. An Eltern. An den Staat. An die Wirtschaft. Nur nicht uns selbst.

Aber weißt Du was? Es ist egal, wer Schuld hat. Das interessiert niemanden. Wirklich niemanden. Fang einfach an und sieh’, wie weit Du kommst. Sehe es wie ein großes Spiel. Ja, Du kannst ein Spiel auch mal verlieren. Aber Du kannst auch jederzeit ein neues Spiel beginnen.

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